Programm

52. Tag der Jugend am 21. Juli 2024

Seit 1971 feiert die Geislinger Jugend und alle, die sich jung fühlen den Tag der Jugend. Als Teil des Stadtfestes hat er sich in den vergangenen 50 Jahren zum größten Jugend-Event in Geislingen entwickelt und ist eine Institution. Viele namhafte Bands standen im Notzental schon auf der Bühne. Der Stadtjugendring Geislingen e.V. und seine
Mitgliedsverbände präsentieren auch dieses Jahr ein vielfältiges und mitreißendes Programm.

Mittagsprogramm

10.00 UhrÖkumenischer Jugendgottesdienst
11.30 UhrStreetband des Musikvereins Stadtkapelle Geislingen
12.15 UhrAnsprache mit OBM Frank Dehmer
13.20 UhrTanzauftritte Tanzsstudio BruSh
14.15 Uhr„Dance Factory“ des SV Lonsee
ab 14 UhrGroße Spielstraße für Kinder mit dem Thema „Ab ins Freibad!“
15.00 UhrChiara Jo
15.20 Uhr„Tanzen statt Gewalt“ – Hip Hop Gonzales

Lineup Abendprogramm

16.50 Uhr – HaythamHood

Der gebürtige Geislinger – ehemaliger Skateboarder, Rapper und Produzent HaythamHood -schrieb mit 16 Jahren bereits seine ersten Rap-Texte, doch leider verließ seine musikalische Ader, wie er sagt, sein
„Zimmer“ nie – bis jetzt! In Jahr 2023 Jargon-Typisch mit Recording Sessions im Kleiderschrank begonnen, entstand allmählich eine Magie. Sein Markenzeichen sind Punch-lastige „In your Face“-Sounds gepaart mit authentischem Storytelling, abwechselnd zu melodischen, tiefgehenden Darstellungen innerer Konflikte auch auf Beats des Genre Drum and Bass. Kein Song ähnelt dem anderen.
Mit seiner ersten EP „Wer ist dieser HaythamHood“ stellt sich Haytham als Protagonist selbstreflektierend dar, wobei seine Vergangenheit, unsichtbare Barrieren sowie die Antipathie zum gesellschaftlich klassischen Werdegang aufgearbeitet wird. Sein umfangreiches Spektrum wird vor allem durch den Song Mein Name Salim deutlich, in dem er emotional die Flucht eines Menschen syrischer Abstammung, sowie die Spannung vor Ort in Deutschland, wiedergibt.
Auf Instagram ist der Rapper seinen „Mates“, wie er seinen Follower nennt, ganz nah und berichtet über die Entstehung seiner Musik.
„Rap wird oft mit Dissozialität assoziiert. Ich für meinen Teil respektiere jede & jeden!“

17.45 Uhr – Bruchbude

Die Dortmunder Newcomer Finn & Jonas erobern seit drei Jahren mit ehrlichen Texten und mitreißenden Melodien ihre Fans. Jetzt haben sie allerdings „Bock auf mehr“ und heißen ab sofort BRUCHBUDE.
Die Zwillinge sind sich einig: „Es ist Zeit für mehr Ecken und Kanten und inzwischen sind wir einfach mehr als nur Finn & Jonas. Zu uns gehört eine Band – ein ganzes Team, das wir in den letzten drei Jahren kennen und lieben lernen durften“. Musikalisch unterstützt werden sie nun also dauerhaft von Luis Melo am Bass, dem Urban-Künstler Yuto am Piano und dem Content Creator Christoph Städtler. Eine große Veränderung ist das für Fans allerdings erstmal nicht, denn Finn & Jonas bleiben weiterhin die Frontsänger der Band und schon bei der ersten eigenen Tour in 2023 waren die beiden bereits mit dem genannten Team unterwegs.
Aber wie kam es denn eigentlich zu dem neuen Namen BRUCHBUDE? Dazu sagen die Brüder folgendes: „Zum ersten Mal Musik gemacht haben wir in einer kleinen Gartenlaube, die wir dann schnell von einer Bruchbude in ein eigenes kleines Studio verwandelt haben. Dieser Raum war der Start unserer Leidenschaft und die Erinnerungen an diese Zeit können uns auch noch lange Jahre begleiten.“
Hörer*innen können sich weiterhin auf authentischen, rauen Indie-Pop mit E-Gitarren freuen, der sich wie in den vergangenen Jahren in Playlisten wie „Wilde Herzen“, „New Music Friday“ (Spotify) oder „New in Pop“ sowie „Deutschpop Deluxe“ (Apple) wiederfindet.

19.10 Uhr – Call Me Brutus

Kunst kann vieles sein – solange der Künstler damit
durchkommt. Gesagt, getan, denken sich Call me Brutus vor jedem Auftritt aufs Neue. Bereits seit 2010 lässt die Band aus Sindelfingen auf ihren energiegeladenen Shows die Gehörknöchelchen des Publikums mit einer großen Prise Selbstironie, einem Schuss an Drei-Akkord-Punkbreitseiten, skaesk-angehauchten Tanzkrachern und rollender Alternative-Gitarrenmusik schwingen.
Ungeschönt und ehrlich. Das ist – man muss es so sagen – massentauglich. Ein negativ behafteter Begriff, doch Call me Brutus nehmen ihn sich vor, interpretieren ihn neu und machen daraus ein eigenes Erlebnis.
Eines, das gute Laune vermittelt und dem Publikum eine gute Zeit gibt. Sie interagieren mit den
Zuhörern wie kaum eine Band, ohne als Alternative-Punkrocker neben all dem Spaß auch die Message zu verbreiten: Kein Fußbreit den Faschisten!
Es ist kreatives Chaos, geplantes Chaos, das bei Call me Brutus seit 2010 auf der Bühne herrscht, während es davor mal den kleinsten Moshpit der Welt gibt und mal eine große Crowd, die auf Kommando den Saal zum Beben bringt. Wer auf ein CMB-Konzert geht, weiß, dass es auch mal auf die Fresse gibt. Und wer danach noch stehen kann, ist um eine Erkenntnis reicher: Ich komme wieder! Man muss sich selbst ein Bild von dieser Band machen. Kunst kann vieles
sein – solange der Künstler damit durchkommt. Kunst kann Spaß machen. Kunst kann zugleich einen gewissen Anspruch haben UND dreckig abgehen.

20.20 Uhr – DAMONA

Wer DAMONA auf ihrer ausverkauften Debüt-Tour im
Winter 2023/Frühling 2024 erlebt hat, hat gemerkt, dass man es hier mit einem Ausnahmetalent zu tun hat. Sie singt, sie springt, sie spricht zum Publikum. Und das alles so, als hätte sie noch nie etwas anderes getan. Dabei sind die ersten Live-Shows mit ihrer Band gerade mal ein paar Monate her! Dennoch spielte sie letzten Sommer bereits vor Tausenden auf Festivalbühnen wie dem Puls Festival, Reeperbahn Festival, Modular Festival, Heimspiel Festival, Campus-Festival Konstanz, Donauside Festival
u.v.m. Wir sehen einer jungen Frau beim Erwachsenwerden auf den Bühnen der Welt zu. Und dabei ist sie wunderbar frei.

Das bleibt nicht unbeobachtet! Niemand geringeres als Mike Shinoda, Frontmann und Rapper der größten Band der 00er Jahre Linkin Park hat DAMONA für die exklusive „Already Over“-
Session in Berlin eingeladen und das gemeinsame Feature auf allen Streaming-Plattformen veröffentlicht. Dabei besteht die 18-jährige locker neben dem Weltstar, weil sie die Stimme und die Skills hat, selbst eine ganz große Künstlerin zu werden. Und das mit Musik, wie man es nicht von einer 18-jährigen erwarten würde. Diese Art von Musik dürfte sie maximal aus dem Plattenschrank ihrer Eltern kennen. Nicht ihr Aussehen oder ihre riesige Social-Media-Präsenz, sondern die Werte, für die sie steht, die Themen, die sie anspricht und ihre einzigartige Stimme machen sie zu einer der wichtigsten jungen, und vor allem weiblichen Gitarren-Acts hierzulande.

22.00 Uhr – Deitschrogg

Sobald Dosenbier durch die Gegend fliegt, wissen Sie Bescheid – hier spielen Deitschrogg aus Stubersheim. Die Musik beschreibt sich am besten
als schwäbischer Alternative Crossover mit einer Prise Nackenklatscher ins Gesicht.
Deitschrogg besteht aus 4 bis 5 Dorftrotteln, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Nachbarn vom
Sofa zu schmeißen. Der Sound zeichnet sich durch Eigenproduktion & Einflüssen aus Genres wie Reggae, Punk & Hardcore aus.
Am besten gibt man sich Deitschrogg in betrunkenem Zustand, weil dann sogar Yannicks schlechte Witze ertragbar sind. Ein Amuse Gueule der Band gibt es in asozialen Medien wie YouTube oder Spotify. Mit Liedern wie „Halt dein Pfnaupfen“ und „Heit fick mer se alle“ bringen sie jede Bühne zum beben. Außerdem sind sie auch ein bisschen witzig. Aber nur ein bisschen.

ca. 21.20 Uhr – DJFK

Damit es in der Umbaupause niemandem langweilig wird heizt euch DJ Fabian Köhler aka DJFK mit Mixed Music Tag der Jugend – Beats ein.